Dienstag, 4. September 2018
CARITAS - EXTRABLATT
CARITAS - EXTRABLATT
Die Zeitungs-Beilage von KollegInnen der Caritas Wien (Ges.m.b.H. & Hilfe in Not)
Samstag, 28. Oktober 2017
Veranstaltung Di, 7.11.: Belastungen am Arbeitsplatz & Arbeitszeitverkürzung: Gespräch mit Arbeits- und Organisationspsychologin
Belastungen am Arbeitsplatz und Arbeitszeitverkürzung
Veranstaltung mit Johanna Klösch am 7.11. 2017 um 18:30 Uhr im Amerlinghaus, Stiftg. 8, 1070 Wien
Gespräch über Belastungen am Arbeitsplatz und Arbeitszeitverkürzung mit Mag.a Johanna Klösch, Arbeits- und Organisationspsychologin, Fachexpertin für den Themenkomplex „Psyche und Arbeitswelt“, Arbeiterkammer Wien
Unsere Arbeit hat sich in den letzten Jahren extrem verdichtet. Die Arbeit mit unseren KlientInnen wurde intensiver, nicht zuletzt, da unsere KlientInnen oftmals noch mehr belastet sind. Dadurch ist auch die emotionale und psychische Belastung größer geworden, was sich oft auch in herausfordernden Teamdynamiken niederschlägt. Dazu kommen viele weitere Stressfaktoren: dass immer mehr dokumentiert werden muss, Förderzusagen oftmals bis zuletzt offenbleiben, Vertretungen im Urlaubs- oder Krankenstandsfall nicht vorgesehen sind, u.a. Ein großer Stressfaktor ist die Arbeitszeitflexibilisierung. In vielen Einrichtungen das Sozialbereichs sind die Diensteinteilung und die Arbeitszeiten starken Schwankungen unterworfen, auch damit steigt die psychische Belastung.Arbeitszeitverkürzung wäre unserer Meinung nach ein wichtiger Schritt gegen Burn Out.
Was gegen die psychische Belastung in unserer Arbeit getan werden und wie Arbeitszeitverkürzung helfen könnten, wollen wir mit Johanna Klösch (AK-Expertin für den Themenkomplex „Psyche und Arbeitswelt“) besprechen.Worum gehts?
"Sozial, aber nicht blöd" ist eine Initiative von ArbeitnehmerInnen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Seit einigen Monaten sind wir für eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden aktiv. Wir wollen eine Arbeitszeitverkürzung mit vollem Lohn- und Personalausgleich. Niemand soll wegen einer Arbeitszeitverkürzung weniger verdienen, niemand soll wegen einer Arbeitszeitverkürzung noch mehr in noch weniger Zeit erledigen müssen.Schau vorbei!
Aktuell starten die Gewerkschaften VIDA und GPA-DjP mit der Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich, in die Lohn - und Gehaltsverhandlungen für den Sozialbereich. "Sozial, aber nicht blöd" hat daher eine Kampagne gestartet. Wir wollen für eine echte und vorallem wirksame Arbeitszeitverkürzung Druck machen. Einen Link zu unserer Kampagne findest Du hier:Sonntag, 2. April 2017
18.4.Diskussion: Wird es besser in der Pflege?
Wir laden Dich herzlich ein zu unserer Diskussions-Veranstaltung zum Thema
"Wirds 2017 endlich besser in der Pflege?"
18.04. 2017 um 19:00 Uhr
im "Amerlinghaus" Stiftgasse 8 1070 Wien
Facebook-Ankündigung
Im Zuge der
Kollektivvertragsverhandlungen kamen nicht nur die schlechte Bezahlung, sondern
auch das Thema Arbeitszeit und Stress sowie die Neuerungen bei im Pflegebereich
zur Sprache. Viele KollegInnen sind zu Recht über die aktuellen
Arbeitsbedingungen unzufrieden.
Neben jene zur Arbeitszeit gibt es derzeit Verhandlungen zum Thema Pflege. Mit den Veränderungen im "GuGK" (dem Gesetzt, das wichtige Teile der Arbeit in der Pflege regelt) verändern sich auch die Aufgaben in der Arbeit und die Berufsbilder in der Pflege.
Was bedeutet das für die Pflegearbeit? Schon jetzt ist die Arbeit in der Pflege sehr belastend. Sehr viel muss in sehr kurzer Zeit erledigt werden. Auch die Bezahlung ist nicht besonders gut.
Wir möchten aus erster Hand erfahren, was sich für die betroffenen KollegInnen in der Pflege ändert. Außerdem wollen wir über extrem belastenden Arbeitsbedingungen in der Pflege reden. Wir wollen uns auch gemeinsam anschauen, wie wir die aktuellen Verhandlungen nutzen können, um gemeinsam politischen Druck für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege machen können.
Neben jene zur Arbeitszeit gibt es derzeit Verhandlungen zum Thema Pflege. Mit den Veränderungen im "GuGK" (dem Gesetzt, das wichtige Teile der Arbeit in der Pflege regelt) verändern sich auch die Aufgaben in der Arbeit und die Berufsbilder in der Pflege.
Was bedeutet das für die Pflegearbeit? Schon jetzt ist die Arbeit in der Pflege sehr belastend. Sehr viel muss in sehr kurzer Zeit erledigt werden. Auch die Bezahlung ist nicht besonders gut.
Wir möchten aus erster Hand erfahren, was sich für die betroffenen KollegInnen in der Pflege ändert. Außerdem wollen wir über extrem belastenden Arbeitsbedingungen in der Pflege reden. Wir wollen uns auch gemeinsam anschauen, wie wir die aktuellen Verhandlungen nutzen können, um gemeinsam politischen Druck für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege machen können.
Wir haben daher betroffene und fachkundige KollegInnen zu einem Gespräch eingeladen:
- Roman Gutsch, Betriebsratsvorsitzender bei Caritas Socialis und Verhandler bei den aktuellen Verhandlungen zum Thema Pflege
- Eine VertreterIn der Gruppe CareRevolution - CareRevolution ist eine aktive Basisbewegung von KrankenpflegerInnen im Wiener Krankenanstaltenverbund.
- Eine Vertreterin von "Sozial,aber nicht blöd"
Wir
freuen uns auf Dein Kommen und sind gespannt auf Deine Meinung zur aktuellen
Arbeitssituation!
Dienstag, 21. März 2017
Unterschriftenliste für ARBEITSZEITVERKÜRZUNG
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
hier findest du die Unterschriftenliste für Arbeitszeitverkürzung!
Hilf mit, diese Forderungen zu verbreiten: Sprich mit Deinen KollegInnen drüber, sprich Deinen Betriebsrat an. BR-Körperschaften, Teams oder Betriebsversammlungen können diese Forderungen beschließen und damit helfen, eine echte Verkürzung der Arbeitszeit zu erreichen. Nimm Kontakt mit uns auf und mach mit bei Aktionen...
Ausgefüllte Listen bitte einfach abfotografieren oder scannen und per Mail schicken oder an (01) 817 49 55 14 64 faxen.
Arbeitszeitverkürzung: JA! Verschlechterungen: Nicht mit uns!
Arbeitszeitverkürzung: JA!
Verschlechterungen: Nicht mit uns!
Die Gewerkschaften im Sozial -und Gesundheitsbereich und der Arbeitgeberverband „Sozialwirtschaft-Österreich“ SWÖ führen Verhandlungen über Arbeitszeitregelungen. Wir unterstützen die Idee, die wöchentliche Arbeitszeit auf 35 Stunden zu verkürzen (in allen Kollektivverträgen).
Damit die Arbeitszeitverkürzung eine Verbesserung für uns Beschäftigte im Sozial- und Gesundheitsbereich bringt, fordern wir:
- Eine sofortige Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn und Gehalt als ersten Schritt! Den vollen Lohn/das volle Gehalt für 35 Stunden wie jetzt für 38*: Für Vollzeit-Beschäftigte heißt das weniger Arbeit, für Teilzeitbeschäftigte mehr Geld.
- Voller Personalausgleich! Unsere Arbeit wurde in den letzten Jahren immer belastender. Viele KollegInnen werden krank. Wenn wir in 35 Stunden dieselbe Arbeit wie in 38 Stunden machen müssen, wird es noch schlimmer. Daher: mindestens 10% mehr Personal** gegen Burnout und Arbeitslosigkeit.
- Kein 12 Stunden-Tag oder andere Flexibilisierungen! Schon jetzt arbeiten wir im Sozial-und Pflegebereich zu jeder Tages- und Nachtzeit und extrem flexibilisiert, dazu kommt eine verlängerte Lebensarbeitszeit. Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass lange Dienste und flexible Arbeitszeiten die Gesundheit gefährden. Ein faules Tauschgeschäft „35-Stunden-Woche gegen weitere Flexiblisierung“ wäre eine weitere Verschlechterung.
- Es ist unsere Arbeit, unsere Zeit und unser Geld! Wenn es ein Verhandlungsergebnis gibt, braucht es darüber eine Urabstimung in der Branche.
** 3h weniger (35 statt 38h) bedeuten 8% weniger Arbeitszeit, die um mind. 10% mehr Personal ausgeglichen werden soll.
Sonntag, 19. Februar 2017
8 Euro die Stunde? Wir sind sozial, aber nicht blöd! Lohndumping im "rot"-grünen Wien?
"Sozial, aber nicht blöd" bedankt sich bei einer aufmerksamen Kollegin, die uns
die Info über das unten stehende Stelleninserat weitergeleitet hat. Wir wissen,
warum wir seit Jahren gegen die neue Ausbreitung von prekären Jobs aktiv sind.
Der Trend, Teile der Arbeit auszulagern, nimmt zu!
Schlecht für die KollegInnen
aus den betroffenen WGs, schlecht für die KollegInnen, die solche Jobs machen
(müssen). Das "Argument" , das sei "eh nur um ein Studentenjob", rechtfertigt
diesen Stundenlohn nicht.
Besonders ärgerlich: Die "gv- emailadresse" lässt
darauf schließen, dass es sich beim Arbeitgeber um eine gemeindewiennahe Firma
oder um die Gemeinde Wien selbst handelt.
"Wir suchen Schulbegleitungen für Kinder aus einer sozialpädagogischen WG im 10., Bezirk von Mo-Fr. in der Früh von 7-9 Uhr und mittags um 11:55 Uhr. Max. 15 Std.in der Woche, pro Std. 8 Euro. > Bei Interesse bitte ein mail mit Lebenslauf an : ursula.beck@wien.gv.at zu senden."
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